Ruderwanderfahrt der Damen am 19.5.-20.5.01 Lübeck-Farchau

Fahrtenleiterin Elfriede Gade hatte nicht nur Boote und Zimmer bestellt, sondern auch alles andere perfekt organisiert, und folgende Teilnehmerinnen trafen sich am 19.5. 10 Uhr bei der Lübecker Rudergesellschaft: Elke Bösche, Ingrid David, Elfriede Gade, Rosemarie Hipp, Heidi Jäschke, Karla Klein, Ina Maeder, Edda Krostitz, Katja Schewe, Heidi Schmidt, Irmgard Stummer, Sabine Squarra, Ingrid Stein, Irmgard Weber, Silke Wriedt.

Unter Mithilfe des Wanderruderwarts, Herrn Schwarz, brachten wir 3 Boote per Transportwagen durch die Anlagen an der Kanaltrave zum Wakenitzkanal, bei letzten kleinen Schauern. Kurz nach dem Ablegen nahmen wir mit Bravour das 1. Hindernis: die breite Hüxtertorallee musste flachliegend unterfahren werden. Die Wakenitz hatte wenig Bootsverkehr, es blieb trocken, und wir genossen die Natur. Beim Anlegen in Rothenhusen passierte dann einer von uns das einzige Missgeschick der Fahrt: kaum aus dem Boot geklettert, setzte sie sich in eine Pfütze! Wegen des kalten Windes war es schwierig, einen Picknickplatz zu finden, bis wir an einem kleinen Lokal draußen unser Mitgebrachtes verzehren durften und nur Kleinigkeiten bestellten. Dann musste angesichts der auf Rothenhusen zu rollenden Wellen entschieden werden: fahren wir zurück oder wagen wir den Ratzeburger See? Wir wagten, aber bis zur Landabdeckung am Westufer mag die eine oder andere den Entschluss bereut haben. Vor allem die Steuerleute froren noch dazu, während die Segler unter. Spinnaker und hoch im Trapez hängend an uns vorbeischossen. Dann kam der Ratzeburger Dom in Sicht und die schwierige Zickzackdurchfahrt zum Küchensee wurde geschafft. Hin und wieder ließ sich jetzt die Sonne blicken ohne allzu viel zu wärmen. Obendrein mussten wir im kalten Wasser aussteigen, um die Boote an Land zu ziehen. Bis sie gut und richtig lagen (z.t. in Brennnesseln) und Elfriede die Schlüssel für die schönen Zimmer verteilt hatte, war es auch schon 18 Uhr. Auf das Essen mussten wir zwar lange warten, aber es schmeckte dann ausgezeichnet.

Am Sonntag war nach sehr gutem Frühstück 10 Uhr Start-Wetter wie gehabt. Diesmal nahmen wir die andere Durchfahrt hinter der Dominsel und stellten an der Ausfahrt zum See fest, dass wir an der Ostseite bleiben konnten. Hier rasteten wir an einem kleinen Stückchen Strand bei Campow.

Bald danach nahm uns die Wakenitz-Idylle wieder auf und in Absalonshorstbelohnten wir uns mit einem Riesenstück Torte- bei Sonnenschein. Weil'sso schön war, kamen wir erst halb 7 Uhr an der Anlegestelle an, wo unsKarsten Schwarz - offensichtlich erleichtert - wieder tatkräftig und dankenswerter Weise half die Boote wieder gereinigt in die Halle zubringen.

An den Händen und Sitzflächen spürten wir wohl die gefahrenen 55 km, aber es war herrlich und harmonisch und wieder eine Bestätigung für das Sprichwort:"Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!" Nochmals herzlichen Dank, liebe Elfriede!

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