
Elf Frauen des Germania Rudervereins Eutin e.V. nahmen an der Wanderfahrt teil:
Elke Bösche, Ingemarie Hanssen, Gabi Knievel, Barbara Lindow, Ilse Nickel, Traute Schmidt, Ingrid Stein, Irmgard Weber, Silke Wriedt.
Fahrtenleiterin: Ina Maeder und Ingrid David
Die Stadt Beeskow an der Spree – ca. 100 km südlich von Berlin - mit einer Burg und Kirche aus dem Mittelalter sowie einer 1100 m langen Stadtmauer. Die Unterbringung erfolgte im gepflegten, idyllisch gelegenen Bootshaus im Fischerkietz direkt am Spree-Ufer. Von hier aus können Rudertouren auf der Spree in beliebiger Länge unternommen werden. – Die Anreise erfolgte in 3 PKW`s.
Die erste Ruderfahrt spreeabwärts durch die Schleuse in Beeskow ging in den Wergensee, vorbei an Radinkendorf und Raßmannsdorf. Nach der ausgiebigen Pause am Wergensee ging es gemütlich zurück, um pünktlich an der Schleuse in Beeskow zu sein. Die Fahrten spreeaufwärts, vorbei an Kummerow und an den wunderschönen Seerosenfeldern in den Nebenarmen der Spree gingen einmal an den Glower See mit Rast am Fährhaus in Leißnitz und an einem anderen Tag über den Glower See durch die Neue Spree nach Trebatsch. Die letzte Tour führte uns noch einmal an den Leißnitzsee. Insgesamt wurden an den Tagen 100 km zurückgelegt, meistens bei Temperaturen über 30 Grad. - Vom RC Beeskow begleiteten uns manchmal Helga und Rolf sowie Dieter, den Silke und Ingrid D. vom Langtursstyrmands-Kursus her kannten. Auf diese Weise haben wir an der idyllischen, urwüchsigen Uferlandschaft seltene Vogelarten gesehen, die uns vielleicht sonst nicht aufgefallen wären.
Ein Ausflug führte zur Klosteranlage Neuzelle. Die Barockausstattung in der ehemaligen Klosterkirche mit böhmisch-süddeutscher Prägung ist beeindruckend und eine Rarität in Brandenburg. Anschließend ging es nach Ratzdorf, dort mündet die Lausitzer Neiße in die Oder. Die Rückfahrt führte über Eisenhüttenstadt (früher Stalinstadt) ins Forsthaus „Siehdichum“ und nach Krügersdorf.
Auf einer vierstündigen Kahnfahrt im Spreewald durch die Kanäle konnten wir in Ruhe an einem heißen Tag die naturbelassenen Flussufer an uns vorbeiziehen lassen.
Bei eine Stadtführung in Beeskow erhielten wir ausführliche Informationen über die historische Stadtmauer, den Markt, die Kirche, das „Älteste Haus“ und die Burganlage. Die Aussicht vom Feuerwehrturm aus über die Stadt und das weite Land in Richtung Oder war den mühsamen Aufstieg bei der Hitze wert.
Am Abreisetag waren sich alle einig: So eine Wanderfahrt mit Standort im Bootshaus Beeskow, mit der freundlichen Betreuung durch Frau Köppen sowie den hilfsbereiten Vereinsmitgliedern in diesem Ruderverein, kann wiederholt werden!
Bosau, 31. Juli 2006