GRVE-Ruderer auf Reisen zwischen Biberbauten und Libellentanz   Das Reisen gehört von alters her zu den am meisten geschätzten Beschäftigungen des Menschen. Und so verlassen auch die Breitensportler des  Germania Ruderverein Eutin einmal im Sommer ihr heimisches Revier und allen Alltag und erkunden vom Boot aus neue Landschaften und  Perspektiven. Die Herren zog es in diesem Jahr zu den Gewässern der südlichen Uckermark. Und waren die meisten Teilnehmer noch so oft schon  auf Reisen – das Erlebnis war doch wieder einmalig.   Die GRVE-Recken Christian Blank, Peter David, Hans-Ulrich Maeder, Siegfrid Nickel, Manfred Rath, Herbert Ried, Dieter Schmidt und Rudolf Stein  hatten sich mit Booten des Ruderclubs Hevella/Berlin auf ihren Weg gemacht. Gerudert wurde bei sommerlichen Temperaturen und strahlender  Sonne, von Bredereiche/Havel ausgehend, in dem Gebiet zwischen den Städten Fürstenberg, Zehdenick, Lychen und Templin. Hans Ulrich Maeder:  „Die Landschaft ähnelt der unserigen in Ostholstein, ist aber durch das Naturschutzgebiet Kleine Schorfheide und ein stillgelegtes, bewaldetes  Truppenübungsgelände urwüchsiger.“   Beherrscht wird die Landschaft von den Flüssen Havel und Woblitz, die eine Reihe von zum Teil recht großen Seen mit windabhängig kräftiger  Wellenbildung verbinden. „Wenn dann auch noch Wellen von entgegenkommenden Motorbooten hinzukamen, hatten unsere Steuerleute alle Hände  voll zu tun, uns zu manövrieren, ohne dass allzu viel Wasser in unsere Boote schlug.“  Die Natur wurde zum puren Erlebnis. Maeder schwärmt: „Die Seerosen zeigten sich von ihrer prächtigsten Seite und standen in voller Blüte, überall  waren die Werke von Bibern in Form der von ihnen gefällten Bäume sichtbar, die Libellen in ihren unterschiedlichsten Farbnuancierungen  umschwirrten uns während des ganzen Tages und die vielfältigen Vogelstimmen unterhielten uns und sorgten für reichlich Diskussionsstoff über die  genaue Herkunft.“   Ergänzt wurden die von den Booten aus gewonnenen Eindrücke durch die eines Landausfluges. Ausgedehnte Kastanien- und Lindenalleen, die in  früheren Zeiten die Pferdefuhrwerke zwischen den Dörfern vor der Sonneneinstrahlung geschützt hatten, beschatteten in der Hitze auch angenehm  die Reisenden, während sie jahrhundertealte Fachwerk- und Feldsteinkirchen und historische Stadtmauern zum Beispiel in Templin besichtigten.  „Eine wirklich gelungene Ruderwanderfahrt“, resümierte Hans-Ulrich Maeder, „immer noch empfinden wir große Freude, vom Wasser aus Eindrücke  aus einer Gegend Deutschlands gewinnen zu können, die einst für uns nicht erreichbar war.“  Naturerlebnis pur: Die Herren des Germania Ruderverein zog es in diesem Sommer in die Uckermärkische Seenlandschaft. Naturerlebnis pur: Die Herren des Germania Ruderverein zog es in diesem Sommer in die Uckermärkische Seenlandschaft.